KrakovskyArbeiten, ReferentenEthikTexter ForumE-Mail KontaktLinks

2010

New Bussiness mit Forum OP-Textilien; Konzeption und Umsetzung für den sensiblen medizinischen Steril-Bereich
» www.kks-team.com

LIECO – Strategie, Positionierung, Basiskatalog für den Marktführer bei Containerpflanzen, einem Unternehmen der Stiftung Fürst Liechtenstein; Agentur Mark & Mark

2008 – 09

Strategieplanung für Mautner Markhof Feinkost, Strategische Markenpflege, Anzeigen, Produktentwicklung, Promotions, Webauftritt
» www.kks-team.com

Konzeptionelle Betreuung von Salesianer Miettex ab 2008, Prospektausstattung, Anzeigen, Webauftritt, Neuromarketing getestet
» www.kks-team.com

blizznet – das ultimative Glasfasernetz der Wienernergie, textlicher Support für Print und Webauftritt
» www.blizznet.at

Eposa – Namensfindung und Positionierung für das punktgenaue Satelliten-Positionierungssystem, Basisprospekt, Webauftritt
» www.eposa.at 

GoSafer – Wienernergie Gasnetz; Saleskit für 6 Dienstleistungsbereiche mit subtilen technischen Features für Wartung und Prüfung von Anlagen

Vienna Insurance Group – Prospekt, Slogan für Vienna International Underwriters ~ One Signature. All right.
» www.viunderwriters.com

August 2006

Krakovskys in aller Munde – Kreatives Wahldebakel.

Klar, echte Krakovksys kann nicht jeder schreiben. Aber, dass gleich beide Parteien nach Worten ringen und aus echten Krakovskys Kupfkovskys basteln, regt doch zum Nachdenken an.

"Österreich bleibt besser" erinnert nicht nur Herrn Darabos an die Kampagne "ORF bleibt besser", die 2004 als "ORF Leistungsschau" lief. "Neue Fairness braucht das Land" erinnert wiederum Peter Krakovsky an seine Plakatkampage für den ASBÖ "Samariter braucht das Land." Also wo bleibt da die Fairness?
(Beide Kampagne mit Studio Lebisch)


Texter und Konzeptionist Peter Krakovsky  bedankt sich für die Wiederholung seiner Slogans. www.textconcept.at

ORF – Kampagne 2004: Der ORF bleibt besser.


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TV-Media

ASBÖ - Kampagne: Samariter braucht das Land.

Februar 2006

textconcept.at gewinnt "twister"

Twister

Die Verleihung des Carinthian Advertising Awards "Twister" fand am 24. Februar 2006 im Rahmen eines Galaabends im Congress-Center Villach statt. Diese Auszeichnung für bislang "nicht realisierte Kampagnen" ging in der Kategorie SV3/Imagekampagne an Wolfgang Mörth/Peter Krakovsky für "Frierss – alles andere ist Wurscht".

Sieger Nr.: SV3


Agentur:

Grafik Design Mörth

Auftraggeber:

Frierss

Titel:

Imagekampagne Frierss

 

 

Text:

Peter Krakovsky

AD:

Wolfgang Mörth

CD:

Wolfgang Mörth

Twister

März 2005

FM4 + textconcept.at mit CCA Sound-Venus.

2005 Silberne Venus des CCA für Hörfunkkampagne FM4Jänner 2004 startete der ORF die große Leistungsschau. Die integrierte Imagekampagne erinnerte an die Werte und Qualitäten des öffentlich rechtlichen Senders, umgesetzt vom Studio Lebisch. In allen Medien ertönte ein Danke ans Publikum. Einzigartig war die Stringenz der Botschaft „in eigener Sache“ durch alle Submarken hindurch. Auch für FM4 waren eigene Hörfunkbeiträge im Sinne der Gesamtaussage vorgesehen. Nach einem Konzept von Peter Krakovsky traten die FM4 Mitarbeiter Rudi Schöllerbacher, Hosea Ratschiller, Clemens Haipl, Martin Puntigam und Hannes Duscher in Aktion. In ironisch detailverliebter Form wurde ein Spagat zwischen Sound-Kompetenz, Spaß und bierernster Auslobung gefunden, der darüber hinaus noch allen Kampagnenstandards entsprach. CD Peter Krakovsky: „Ich habe einen Entwurf geschrieben und die Sache dann losgelassen. Das hat blendend funktioniert. Es musste die FM4-Denke getroffen und dann in alle Richtungen vertreten werden. Das Textmanagement in dieser Kampagne war eine echte Herausforderung. FM4 ist mit 300.000 Hörern und seinem Alternative-Mainstream eine wichtige Marke innerhalb des ORF. Und prädestiniert für Kreativpreise. Für mich als Freelancer ist die Venus doppelt so dick.“ Die nostalgische Interpretation mit „ORF-Sprecher Nikolaus Riemerschmied“ begeisterte auch die CCA Jury. Die Kampagne: „FM4 guten Morgen, FM4 guten Tag, FM guten Abend“ errang am 11.März 05 bei der CCA-Gala im Wiener Ronacher eine Venus in Silber. Es wurde gebührend gefeiert.

Credits:
Kunde: ORF FM4, Monika Eigensperger
Agentur: Studio Lebisch
CD/Text: Peter Krakovsky
Text/Sound: Rudi Schöllerbacher, Hosea Ratschiller, Clemens Haipl, Martin Puntigam, Hannes Duscher
Produktion: Rudi Ortner / Barbara Schlachter
Regie: Hannes Duscher
Sprecher: Nikolaus Riemerschmied

Jänner 2005

Der Samariterbund hat einen neuen Präsidenten. Und ein neues Plakat. Peter Krakovsky zeichnet für die Aussage "Samariter braucht das Land" als sozialpolitisches Signal verantwortlich. Konzept: Österreichs Soziallandschaft ist ohne freiwillige Helfer und deren Spenden undenkbar.

Die Rahmenbedingungen ändern sich rapide. Umso stärker muss eine gemeinnützige Organisation um die Hilfe der Bevölkerung werben. Der ASBÖ erklärt sich solidarisch mit seinen Unterstützern.

Dezember 2004

Das Wiener Donauzentrum startete im Herbst mit einer neuen Rundfunkkampagne. Laut Focus-Test erreichen die Spots spontan hervorragende Werte. Bereits die erste Welle kam auf Platz 9 (Oktober 2004 HF-Champions) im Ranking der beliebtesten Spots. Die Markforschung lobt auch qualitativ (Oktober 2004 "Der Informativste" Spot). Wiens größtes Shopping-Center erfreut sich auch akustisch größter Beliebheit.

Oktober 2004

"Sie stellen um. Wir helfen Ihnen." Laut Feedback vom ORF hat ORF 2 durch die Umstellung des Sendekanals keine Einbussen an Reichweiten zu beklagen. Durch den Start von Puls-City TV war eine Umprogrammierung der TV-Empfangsgeräte bei Hunderttausenden ORF-Kunden im Raum Wien notwendig geworden. Das erklärte Ziel, die Reichweite zur Gänze zu erhalten, wurde duch die Kampagne vollends erreicht.

2 x Green Panther für Kastner + Öhler

Donnerstag, 13.06.02, feierliche Verleihung des Green Panther in Gold (Mode-Plakat) sowie Bronze (Kampagne) für Kastner + Öhler in Frohnleiten bei Graz. Das Rittern um die begehrten Preise wurde schauspielerisch dargestellt und mit Schüttelreimen moderiert. Kastner + Öhler ging als einer der erfolgreichsten Agenturkunden aus dem Turnier hervor.


textconcept.at in der Presse - Interview "Der Österreichische Journalist" 04/02

Als freier Journalist noch "nebenher" PR- oder Werbe-Texte schreiben? Peter Krakovsky, freier Texter in Wien, rät zu "Ganz oder gar nicht" und dämpft die Euphorie.

Konjunkturflaute überall - wie sehen derzeit die Chancen für Journalisten aus, die einen Nebenerwerb als Werbe- oder PR-Texter suchen?

Schlecht. Das Angebot an Werbetextern, die jedes Jahr euphorisch in den Markt strömen, ist groß. Sie kommen aus speziellen Schulen wie Werbeakademie, Lürzer's Meisterklasse für Werbung an der Angewandten oder von der WU. Junge Leute kosten weniger als jemand, der saftiges Zeilenhonorar gewohnt ist. Auch die Vollprofis kämpfen um Aufträge. Wo was zu verdienen ist, ist das Premium-Segment. Auf den Level von "teuren" Topkreativen kommt man aber nicht so einfach. Jedenfalls nicht im Nebenerwerb.
Noch zwei Dinge zum Thema Nebenjob: Wenn du einen Auftrag kriegst; gehörst du dem, der zahlt. Niemand interessiert sich für Neben- oder Hauptjob. Auch wenn ein voller Terminkalender super ausschaut, verlangen die Leute Tempo. Das dürfte für einen Reporter allerdings kein Problem sein. Zweitens warnt der Steuerberater in mir zukünftige Kollegen vor der glorreichen Erfindung der "Neuen Selbstständigen". Ohne Steuernummer und Gewerbliche Krankenkasse läuft's nur im Bereich der Geringfügigkeit - im wahrsten Sinne des Wortes.


Was sind die Vorraussetzungen für einen Seitenwechsel?

Für PR-Aufgaben ist der Sprung überschaubar. Der Markt allerdings auch. PR-Texte für Marketing machen Agenturen nebenbei, Werbetexter nebenbei oder Werbeabteilungen nebenbei. Daher gibt's auch nur Honorare nebenbei. Die PR-Agenturen, die es eigentlich machen sollten, können ein Lied davon singen. Tipp für Journalisten: PR-Agentur-Verzeichnis kaufen, z.B. "Creation-Produktion", Falter Verlag. Da sieht man auch gleich die Konkurrenz - und dann PR-Agenturen abklappern.
Werbetexter sind gefragter als PR-Leute. Ohne weiteres vom Journalisten zum Werbetexter oder gar Konzeptionisten zu mutieren, würde ich mir aber nicht erhoffen. Da muss man ganz von vorne anfangen und ein paar Jahre in einer Agentur verbringen. Vor allem gilt es, generalistisch zu denken. Man braucht Erfahrung von der Bilderauswahl bis hin zur Filmproduktion, du musst wissen, was ein Salefolder ist und eine Geschichte erzählen können.


Was unterscheidet einen PR-Texter von einem Journalisten? Was muss ein PR-Texter können?

Was er hier können muss, kann er schon. Informationen sammeln, strukturieren, recherchieren, packend formulieren, Pointen aufbauen, etc. Die Aufgaben sind meist etwas trocken. Ein Hang zum Marketing wäre gut. Er muss sich in die Unternehmensphilosophie und in eventuelle Strategien einfühlen können. Er sollte z.B. wissen, wie ein Geschäftsbericht aufgebaut ist und was drinsteht.

Welchen Weg sollten Einsteiger gehen?

Man sollte sich vom Gedanken frei machen, einen Nebenjob zu wollen. Die Devise ist: "Ganz oder gar nicht." Alle wollen Topqualität zum Dumpingpreis. Daher: Möglichst fundierte Ausbildung. Es gibt z.B. eine Texterschule im Internet vom deutschen Startexter Reinhard Siemens. Ich biete sie auf meiner Homepage als Link. Die Seite sagt mehr über Text als tausend Worte.


In welchen Branchen sind freie Texter besonders gefragt?

Grundsätzlich: Es gibt keine Nachfrage, es handelt sich um einen Käufermarkt. Wenn jemand einen Texter braucht, schlägt er das Verzeichnis auf und wählt unter ca. 150 Anbieter allein in Wien. Darunter sind etwa ein Dutzend gute, in der Branche bekannte Namen, zu denen ich hoffentlich auch gehöre.
Spezialisierung ist schwierig. Das hieße, dass man Verschiedenes nicht macht. Dazu ist der Markt zu klein. Ich persönlich leiste mir aus ethischen Gründen gewisse Ausschlüsse, wie bei z.B. Tabakwerbung oder okkulte Themen. Vielleicht gibt es Spezialisten für technische und industrielle Texte. Das Problem bei "Branchen" ist die Direktbetreuung. Erfahrungsgemäß macht der Anteil an Direktkunden bei mir etwa 10-20 Prozent aus. Der Löwenanteil läuft daher über Werbeagenturen. Eine gute, langfristige Verbindung zu einer Werbeabteilung oder -agentur ist Gold wert. Denn Text muss verkauft werden. In Österreich können sich viele Unternehmen nicht vorstellen, was ein Texter ist und warum man ihm Geld bezahlen soll - womöglich mehr als einer Sekretärin.


Sind freie Texter besonders preisgünstig oder haben sie einen Verhandlungsspielraum bei den Honoraren?

Der Vorteil des Freelancer-Systems liegt eher in der Effizienz als im Dumping. Billig ist teuer. Gute Texte kann man nicht zaubern. Ich kenn Kollegen, die mit Kreislaufkollaps von der Workstation gekippt sind. Irgendwie will man, dass sich das auszahlt. Der wahre Vorteil für den Auftraggeber ist der, dass er nur kauft, was er braucht. Er spart sich außerdem horrende Lohnnebenkosten im Vergleich zu einem Texter vor Ort. Es gibt Agenturen die keinen einzigen Texter im Haus haben, manche gehen nur außer Haus, wenn der Hut brennt.
Die Honorare sind mit Verhandlungsspielraum so wie vor 20 Jahren. Manchmal schlechter. Man fordert Topqualität und dreht jeden Euro zweimal um. Freie Werbetexter sind entweder besonders gut oder besonders günstig. Die besonders günstigen sind meiner Meinung nach eine Fehlinvestition. Blindtext kann man im Satzstudio kaufen.


Eignet sich jeder Journalist zur Webe- oder PR-Textarbeit?

Nein, nur die Besten kommen durch. Der Journalist hat eine interessante Story, die er recherchiert hat. Der Werbetexter muss etwas interessant machen, was eigentlich keinen interessiert. Altersvorsorge zum Beispiel. Daran denkt keiner gern, den Leuten graust davor, heute Geld auszugeben, das man vielleicht nie wieder sieht. Wenn Sie einen Bericht darüber schreiben, knallen Sie die Fakten auf den Tisch. Ein Werbetexter lässt die Fakten besser aus. Wenn 70-Jährige sich zum Thema Vorsorge am Strip-Poker berauschen oder bedauernde Schauspielerinnen einen Orgasmus vortäuschen müssen, dann merkt man den Argumentationsnotstand. Man muss wissen, dass ein Werbetext - abgesehen von der manuellen Tätigkeit des Tippens - ein völlig anders Geschäft ist. Wenn einen das interessiert und wenn man genug Phantasie, Fleiß und Nerven hat, bitte sehr, dann wird's schon werden.

Interview "Der Österreichische Journalist" 04/02